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    Skat und Mathematik

 

Die Mathematik, und vor allem deren Part die Wahrscheinlichkeitsrechnung, spielen eine große Rolle im Skatspiel. Deren Bedeutung wurde bereits frühzeitig erkannt und von Dr. Schubert 1887 in seinem Buch "Das Skatspiel im Lichte der Wahrscheinlichkeitsrechnung" dargelegt.

Weiterhin schuf Dr. Emanuel Lasker, der einzige Deutsche Schachweltmeister, wichtige spieltheoretische Grundlagen in seinen Werken (vgl. Literaturverzeichnis).

Einige grundlegende Betrachtungen sollen dies verdeutlichen:

Die möglichen Kartenverteilungen lassen sich nach der Formel:

                                                                                                     

Daraus ergibt sich die unvorstellbare Summe von

  2.753.294.408.504.640

Kombinationsmöglichkeiten.

Bedenkt man ferner noch, dass eigentlich auch der Platz im Skatspiel eine wesentliche Rolle mit spielt und sehr über Gewinn oder Verlust des Spieles entscheidet, dann ist sogar die Anzahl der Kombinationen noch um den Faktor 6 größer!

Um dies überhaupt vorstellbar zu gestalten, sollen zwei fiktive Beispiele dienen:

a. Alle 20 Mio Skatspieler spielen am Dreiertisch alle Kombinationen durch; ein Spiel dauert durchschnittlich 3 min.

Sie würden ca. 2357 Jahre benötigen, um alle Kombinationen durchzuspielen!

b. Eine Skatblatt ist ca. 10 mm dick. Wie lang ist die Summe aller Skatblätter, die diese theoretisch möglichen Kombinationen darstellt?

Die Summe der Kartenblätter wäre dann 27532944085 km lang. Dies entspricht ca. 4,61 mal der mittleren Entfernung der Sonne vom Planeten Pluto (Bild).

       

Stand: 31.7.2017